Daheim

Hermann R. Lehner

Hermann R. Lehner demaskiert die große Illusion – mit ihren vielen Konzepten –, in die sich der Sucher verfangen hat. Schritt für Schritt zeigt er in aller Klarheit, wie er sich aus den Fesseln der Suche befreien kann. Dabei geht er den Suchenden entgegen und holt sie dort ab, wo sie sind. Mal humorvoll, mal verwirrend, mal sanft, mal rigoros – immer aber kompromisslos. Wer ihm über den Weg läuft, steht am Ende vor den Trümmern seiner Konzepte. Und ist darüber auch noch glücklich. Denn nun ist er bereit, das zu tun, wozu er auf die Welt kam: Einfach zu leben!

Hermann R. Lehner, geb. 1955 in München, begann schon in jungen Jahren die diversen spirituellen und religiösen Gedankengüter des Westens und des Ostens zu durchforsten, reiste (auch beruflich) oft nach Japan, wo es ihm besonders der traditionelle ZEN-Buddhismus angetan hatte. Seine Suche führte ihn auch in die eine oder andere „spirituelle Sackgasse“, wo ihn vollmundige Verheißungen diverser religiöser Gruppen den letzten Nerv und Geld kosteten, bis er schließlich nach 19 Jahren „Suche“ verzweifelt das Handtuch warf.

Genau in diesem Moment der inneren „Absage“ an jegliche Glaubensrichtung brachen alle „Dämme“ und er fand sich augenblicklich in einem Zustand der absoluten Gedankenlosigkeit und in der "Leere" wieder.

Erneut studierte er die alten Lehren des Ostens, bis er nach zwei Jahren auf die Lehren Sri Nisargadatta Maharaj traf und dadurch schließlich seine wahre Natur erkannte. Selbst-Erkenntnis war geschehen.


Träume

Selbst-Erkenntnis und dem Erkennen der Leere hinter allem – ist entgegen einer weit verbreiteten Meinung – im Grunde genommen erst der Beginn einer langen Reise zum endgültigen Ziel: dem Erwachen in die (absolute) Realität. Solange die Illusion (die Maya) nicht völlig verschwunden ist, kann man nicht sagen, dass dieses "Erwachen" tatsächlich geschehen ist. Erst danach "sieht" man, dass das, was man erfährt und erlebt, nur sein eigener Gedanke ist. Es existiert dann keine Welt mehr, sie hat noch nie existiert. Nur der Gedanke einer Welt bleibt.

Saint Shri Samartha Ramdas (17. Jahrhundert) hat dies wie kein anderer deutlich gemacht:

 

"Wenn man über die sichtbaren Erscheinungen hinausgeht, bleibt die nicht sichtbare Leere bestehen.
Wenn man glaubt, dass das Brahman [die Realität] wäre, kehrt man daraus zurück.

Auf der einen Seite ist das Sichtbare, auf der anderen ist der merkmallose Gott.
Zwischen den beiden ist nichts, die Leere …

Zuerst müssen die sichtbaren Erscheinungen aufgegeben werden.
Dann, wenn man über die Leere hinausgeht, sieht man die ursprüngliche Illusion (Moolamaya).
Von hier aus wird die absolute Realität, Parabrahman, realisiert. …

Sei die Realität selbst, um die Realität zu erfahren.
Wenn man es mit einem Gefühl von Getrenntsein betrachtet, macht man nur die Erfahrung der Leere.

Die Erfahrung der Leere kann niemals die Verwirklichung der absoluten Realität sein.
Durch ‚die Realität sein‘ sieht man die Realität mit seiner eigenen Erfahrung."

[Saint Shri Samartha Ramdas – aus 'Dasbodh']

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